Zentrale Notaufnahme (ZNA)

Die Zentrale Notaufnahme des Hermann-Josef-Krankenhauses versorgt jährlich mehr als 50.000 Patienten.
Interdisziplinär arbeiten die Fachabteilungen Chirurgie, Innere/Kardiologie, Neurologie/Geriatrie sowie Urologie zusammen. Dies ist ein entscheidender Faktor für eine schnelle Diagnostik und Therapie.
In Zeiten eines erhöhten Patientenaufkommens hat sich die Ersteinschätzung – genannt „Manchester Triage“ – bewährt. Hier wird durch geschultes Pflegepersonal die medizinische Dringlichkeit der Versorgung festgelegt. So ist nicht die Reihenfolge des Eintreffens maßgebend für die Reihenfolge der Erstbehandlung, sondern die Schwere des Krankheitsbildes. Dies bedeutet aber auch, dass für nicht dringend eingestufte Patienten lange Wartezeiten entstehen können.
In der Zentralen Notaufnahme entscheidet sich auch, ob ein Patient stationäre aufgenommen werden muss oder ob eine Versorgung durch die niedergelassenen Kassenärzte erfolgen kann.