Adresse
Hermann-Josef-Krankenhaus
Tenholter Strasse 43
41812 Erkelenz
Tel.: 0 24 31 / 89 0
Fax: 0 24 31 / 89 22 18
info@hjk-erkelenz.de
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Stroke Unit
Die rasche und effektive Hilfe beim Schlaganfall ist ein Spezialgebiet der geriatrischen Abteilung am Hermann Josef - Krankenhaus in Erkelenz. Die Patienten werden in unserer Stroke Unit leitliniengerecht betreut.
In dieser Spezialeinheit für Schlaganfallbehandlung sorgen fortschrittliche Therapiewege, moderne Technik und gezielte Frührehabilitation dafür, die schwerwiegenden Folgen des Schlaganfalls schnell zu lindern oder im Idealfall ganz zu vermeiden.
Bei rechtzeitiger Behandlung und bei Eintreffen des Patienten innerhalb eines Zeitfensters und nach gezielter Indikationsstellung ist eine spezielle Lysetherapie zur Verbesserung der Prognose möglich.
Wir arbeiten in einem multiprofessionellen, speziell geschulten Team, bestehend aus Neurologen, Internisten, Allgemeinmedizinern, Krankenpflege, Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.
Ziel ist es, den Patienten eine rasche, intensive und optimale Diagnostik, Therapie und Betreuung zukommen zu lassen.
Was ist ein Schlaganfall?
Ein Schlaganfall ist ein Notfall!
Charakteristisch sind schlagartig eintretende neurologische Ausfälle.
- erstmaliger heftiger Kopfschmerz
- heftiger Schwindel mit weiteren neurologischen Symptomen
- Sehstörungen: Doppelbilder, flüchtige Blindheit auf einem Auge oder zu einer Seite
- hängender Mundwinkel
- halbseitige Lähmungen oder Gefühlsstörungen
- Koordinations - oder Gangstörungen
- Sprachstörungen (Aphasie)
- Schluckstörungen
- erstmalige epileptische Anfälle
- Bewusstseinsstörungen
Neben der Erhebung der Krankengeschichte, ist eine eingehende neurologische und körperliche Untersuchung erforderlich. Dies wird ergänzt durch eine apparative Diagnostik:
- Blutentnahme zur Bestimmung des Blutzuckers, der Blutfette, der Blutgerinnung und des Flüssigkeitshaushaltes.
- die Computertomografie erlaubt eine Schichtdarstellung des Gehirns mittels Röntgenstrahlen, sie dient u.a. dem Nachweis einer Hirnblutung.
- Die Kernspintomografie erfasst auch kleinste Durchblutungsstörungen ohne Strahlenbelastung.
- Ruhe EKG und 24 - Stunden - EKG zur Erfassung von Herzrhythmusstörungen und Herzerkrankungen.
- Ultraschall der Hirnschlagadern (Duplexsonografie und TCD ) können Einengungen der Hirngefäße nachweisen.
- Ultraschall des Herzens (Echokardiografie) dient dem Nachweis von Blutgerinnseln im Herzen oder Herzfehlern, die einen Schlaganfall auslösen können.
- Erkennung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, erhöhte Blutfette, das Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Übergewicht und Bewegungsmangel.



